Aktueller Monat, Letzter Monat, Letzte 10 Meldungen, Letzte 20 Meldungen (nur Index)
|
Ausgewählt wurde Monat 06 / 2002
|
|
|
Die Funktion ktrace ermöglicht es Benutzern, ihre eigenen Prozesse näher zu untersuchen.
Nur der Superuser sollte Programme mit gesetztem setgid- bzw. setuid-Bit tracen können.
Jetzt wurde eine Möglichkeit gefunden, wie dieses für jeden Benutzer möglich ist.
Zur Behebung dieses Problems steht ein Source-Code Patch zur Verfügung.
|
|
|
In einem nicht genutzten Teil des Codes von sendmail wurde eine theoretische Möglichkeit zu einem
Pufferüberlauf gefunden.
Dieser kann über TXT-Records im DNS auftreten, wenn bei einem kompromittierten DNS-Server
angefragt wird.
Dieses mögliche Problem ist in
sendmail 8.12.5
behoben.
|
|
|
Versucht ein Angreifer die Sicherheitslücke VU#945216
auszunutzen, verbraucht das SSH-Modul sehr viel Prozessorzeit.
Diese führt zu einem Denial-of-Service Zustand, in manchen Fälle auch zu einem Neustart des Gerätes.
Betroffen sind alle Systeme, auf denen IOS läuft:
Catalyst 6000 Switches mit CatOS, PIX Firewall und die Cisco 11000 Content Service Switch Familie,
sofern SSH aktiviert ist.
Cisco stellt Patches bereit, die diese Lücke beheben.
|
|
|
Im BIND-basierten Code des DNS-Resolvers existiert ein Fehler bei der
Berechnung einer Pufferlänge.
Ein bösartig konstruiertes DNS-Antwortpaket kann möglicherweise
Daten außerhalb des betroffenen Puffers schreiben.
Dadurch besteht für einen Angreifer die Möglichkeit, über das Netzwerk
Root-Rechte auf dem System zu erhalten.
Patches wurden jetzt veröffentlicht und sollten zeitnah installiert sein.
|
|
|
Im Microsoft Commerce Server 2000 und 2002 wurden vier neue Sicherheitslücken
durch Pufferüberläufe gefunden.
Ein Angreifer kann diese Fehler dazu nutzen, um beliebigen Code auf dem betroffenen
Server auszuführen, zum Teil mit den Privilegien LocalSystem.
Die ersten drei Lücken betreffen den Commerce Server 2000:
Der Profile-Dienst enthält einen nicht richtig überprüften Puffer im Code
der bestimmte API-Aufrufe verarbeitet.
Der Paket-Installer der Office Web Components (OWC) weist zwei verschiedene
Pufferüberläufe auf.
Eine neue Variante der ISAPI-Filter Schwachstelle (die ursprünglich in
MS02-010
diskutiert wurde) betrifft sowohl den Commerce Server 2000 als auch
den Commerce Server 2002.
Microsoft stellt kummulative Patches für
Commerce Server 2000 und
Commerce Server 2002
zum Download bereit.
|
|
|
Im Windows Media Player 6.4, 7.1 und XP wurden drei neue Sicherheitslücken
gefunden:
Ein Informationsleck kann einem Angreifer beim Ausführen von beliebigem
Code helfen.
Ein bösartiger Benutzer, der sich lokal an einem Windows 2000 Rechner
anmelden und Befehle ausführen kann, kann mit Hilfe des Media Players
die Privilegien des Betriebssystem erlangen.
Dieses Problem betrifft nur den Windows Media Player 7.1.
Spielt ein Benutzer eine speziell gestaltete Media Datei ab und betrachtet
anschließend eine manipulierte Webpage, so wird unter Umständen beliebiger,
von einem Angreifer gewählter Code ausgeführt.
Microsoft stellt kummulative Patches für
Windows
Media Player 6.4,
Windows Media Player 7.1 und
Windows
Media Player for Windows XP
zum Download bereit.
|
|
| System: |
OpenBSD
|
| Topic: |
Sicherheitslücken in DNS-Resolver und mod_ssl
|
| Links: |
OpenBSD |
| ID: |
ae-200206-053
|
Im DNS Resolver wurde ein möglicher Pufferüberlauf gefunden.
Im httpd Modul "mod_ssl" kann beim Verarbeiten der .htaccess Dateien
ein Pufferüberlauf auftreten.
Source-Code Patches wurden jetzt veröffentlicht.
|
|
| System: |
Mehrere
|
| Topic: |
Sicherheitsrisiko in openssh
|
| Links: |
CA-2002-18,
VU#369347,
ISS-20584,
AA-2002.05,
S-02-71,
OpenBSD,
M-095,
RHSA-2002-127,
SuSE-SA:2002:024,
NetBSD-SA2002-005,
CSSA-2002-030,
MDKSA-2002-040-1,
OAR-2002:420.1,
420.2,
420.3,
420.4,
420.5,
420.6,
420.7,
420.8,
420.9,
420.10,
420.11,
420.12,
Symantec,
HP Company Security Advisory #050,
OAR-2002:450,
FreeBSD-SA-02:31,
OAR-2002:454,
AA-2002.05
|
| ID: |
ae-200206-052
|
Einzelheiten der Sicherheitslücken in OpenSSH (wir berichteten in
ae-200206-047)
wurden jetzt bekanntgegeben.
Im Challenge Response Handling Code von OpenSSH existieren zwei verwandte
Probleme duch Pufferüberläufe.
Ein Angreifer kann diese über das Netzwerk hinweg ausnutzen und beliebigen
Code mit den Rechten des sshd Prozesse (meist Root) ausführen.
Die erste Sicherheitslücke betrifft OpenSSH Versionen von 2.9.9 bis
3.3, bei denen die Challenge Response Option aktiviert ist und
SKEY oder BSD_AUTH zur Authentifizierung verwendet wird.
Der zweite Pufferüberlauf tritt bei PAM Modulen auf, die Interactive
Keyboard Authentifizierung benutzen.
Dieser Fehler betrifft die OpenSSH Versionen von 2.3.1p1 bis 3.3.
Zusätzlich wurden in der jetzt veröffentlichten OpenSSH Version 3.4
mehrere andere potentielle Sicherheitsprobleme behoben.
|
|
|
Das CDE Programm dtprintinfo weist einen Pufferüberlauf bei der
Überprüfung der Eingaben in das Volume Suchfeld der Help-Section
auf.
Ein Angreifer kann geeignet konstruierte Suchparameter angeben,
und dadurch Root Rechte erlangen.
Updates stehen nun zur Verfügung.
|
|
|
In der letzten Woche wurden 39 neue Sicherheitslücken gefunden:
|
|
|
Die /usr/NetVis/etc/nveventd Komponente von NetVisualyzer kann so
konfiguriert werden, dass ein nicht privilegierter Benutzer beliebige
Dateien des Systems beschreiben kann.
Da das Produkt NetVisualyzer ausgelaufen ist, ist seitens SGI nicht geplant,
einen Patch zur Behebung dieses Problems zu veröffentlichen.
Das Performance Co-Pilot Utility /usr/pcp/bin/pmpost weist einen Fehler
auf, durch den ein bösartiger Benutzer Daten an System Dateien anhängen
kann.
Diese Sicherheitslücke ist in IRIx 6.5.13 behoben.
|
|
|
Der in.rarpd Daemon weist in mehreren Fehlerroutinen (error() und
syserror()) Format-String Fehler auf.
Ein bösartiger Benutzer kann dadurch Root Rechte erlangen.
Updates stehen nun zur Verfügung.
|
|
|
In OpenSSH existiert ein (noch) nicht näher bezeichneter Fehler, der
einem Angreifer über das Netzwerk Root Rechte verschaffen kann.
Es ist noch kein Patch verfügbar.
Allerdings blockt ein Upgrade auf OpenSSH 3.3 mit aktivierter Option
"UsePrivilegeSeparation" dieses Problem.
Es wird geraten OpenSSH 3.3 einzusetzen, bis am Montag (1.7.2002)
OpenSSH 3.4 veröffentlicht wird, das diese Sicherheitslücke behebt.
Beachten Sie, dass OpenSSH 3.3 bekannte Probleme hat:
Die Komprimierung funktioniert nicht auf allen Platformen und die
PAM Unterstützung ist nicht vollständig.
|
|
|
Der Microsoft SQL Server 2000 enthält einen Pufferüberlauf in der Funktion
OpenDataSource.
Dieser Fehler kann in Verbindung mit der Microsoft Jet Engine ausgenutzt werden.
Durch speziell gestalltete SQL Abfragen ist es möglich, beliebigen
Code mit den Rechten des SQL Server Prozesses (typischerweise SYSTEM)
auszuführen.
Installieren Sie bitte die neueste Version der
Microsoft Jet Engine.
|
|
|
Der Daemon /usr/etc/xfsmd enthält einige Sicherheitslücken, die Angreifern
über das Netzwerk Root-Rechte auf dem betroffenen System verschaffen können.
Da das Produkt xfsmserv ausgelaufen ist, ist seitens SGI nicht geplant, einen Patch
zur Behebung dieses Problems zu veröffentlichen. Stattdessen sollte
xfsmserv deaktiviert bzw. deinstalliert werden.
|
|
|
In einigen Ports der FreeBSD Ports Collection wurden Sicherheitslücken
gefunden.
Betroffen sind folgende Ports:
apache13, apache13-modssl, apache13-ssl, apache13+ipv6, apache13-fp,
apache2, bind9, courier-imap, ethereal, fakebo, fragroute,
ghostscript-gnu, icmpmonitor, imap-uw, mnews, nn, sharity-light,
slurp und xchat.
Nähere Informationen über die Verfügbarkeit von Patches entnehmen Sie
bitte den Advisories.
|
|
|
In den Microsoft Office Produkten Excel und Word wurden vier neue
Sicherheitslücken gefunden:
Durch einen Fehler in der Art und Weise, wie Excel Inline Macros behandelt,
die mit Objekten verbunden sind, kann das Sicherheitsmodell für Makros umgangen
werden.
Wenn Excel Arbeitsmappen über einen Hyperlink geöffnet werden, können
möglicherweise MaKros automatisch ausgeführt werden - also auch hier ist eine
Umgehung des Sicherheitsmodells für Makro möglich.
Beim Öffnen einer Excel Arbeitsmappe, die ein XSL Stylesheet mit HTML-Skripten
enthält, werden diese unter Umständen in der Zone des lokalen Computers ausgeführt.
Eine neue Variante der "Word Mail Merge" Lücke, die zuerst in
MS00-071
besprochen wurde, ermöglicht es Angreifern, Makros auf dem
Rechner des Benutzer auszuführen, der ein Mail Merge Dokument im HTML-Format
öffnet.
Microsoft stellt neue kummulative Patches für
Microsoft Office 2000 / XP,
Microsoft Excel 2000,
Microsoft Excel 2002 und
Microsoft Word 2002
zur Verfügung.
|
|
|
In den Logging Routinen des Codes von 'dhcpd', der dynamisches DNS
verarbeitet, wurde ein Format-String Fehler gefunden, der sich über
das Netzwerk ausnutzen lässt.
Diese Sicherheitslücke kann einem Angreifer Root Rechte verschaffen.
Neue Pakete sind jetzt verfügbar.
|
|
|
Die Cisco ONS15454 Optical Transport Platform wiest einen Fehler auf,
wenn IP Pakete, die Type-of-Service Bits gesetzt haben, an das
Timing Control Card (TCC) LAN Interface geschickt werden.
Das ständige Senden entsprechend konstruierter Pakete führt zum Reset
von beiden TCCs.
Die Platform verfügt in diesem Fall nicht mehr über ein aktives TCC.
Cisco stellt Patches bereit, die diese Lücke beheben.
|
|
|
Ein Pufferüberlauf im Cisco VPN Client für Linux, Solaris und Mac OS X
ermöglicht es einem eingeloggten Benutzer, Root Privilegien auf dem
Client Rechner zu erhalten.
Ein Workaround für diese Lücke ist es, das setuid-Bit des 'vpnclinet'
Programmes zu löschen.
Cisco stellt Patches bereit, die diese Lücke beheben.
|
|
|
Die SNMP Implementierung in MPE/iX weist einige der Fehler auf, die im
CERT/CC Advisory
CA-2002-03
diskutiert werden.
Ein Patch steht jetzt zur Verfügung.
|
|
|
In der Standardkonfiguration akzeptiert LPRng Druckaufträge von
beliebigen Rechnern.
In einer Workstationumgebung ist dieses Verhalten nicht empfehlenswert.
Neue Pakete stehen jetzt zur Verfügung.
|
|
|
Wenn der pppd Daemon läuft (was bei einer Standardinstallation der Fall ist)
kann ein bösartigen Benutzer /usr/bin/ppptalk (oder den Link /usr/bin/ppp)
missbrauchen, um Root Rechte zu erlangen.
Updates stehen nun zur Verfügung.
|
|
|
In der letzten Woche wurden 42 neue Sicherheitslücken gefunden:
|
|
| System: |
Cisco Universal Broadband Routers uBR7200 / uBR7100
|
| Topic: |
Umgehen der Authentifizierung bei der Konfiguration von Kabel Modems
|
| Links: |
Cisco,
WinITSec,
OAR-2002:406
|
| ID: |
ae-200206-035
|
Ein Fehler in der Cisco IOS Software der uBR7200 und uBR7100 Serien der
Universal Broadband Router führt dazu, dass kein MD5 Test durchgeführt
wird, wenn in der DOCSIS Konfiguration kein Message Integrity Check (MIC)
vorgesehen ist.
Die DOCSIS Konfiguration kann mit einem Hex-Editor verändert und vor dem
MIC abgebrochen werwden.
Wenn das manipulierte Kabel-Modem sich registriert, bemängeln die
betroffenen Cable Modem Termination Systeme (CMTS) den fehlenden MIC
nicht und lassen das Kabel-Modem online gehen.
Cisco stellt Patches bereit, die diese Lücke beheben.
|
|
|
Beim Abholen von E-Mails von einem IMAP Server überprüft 'fetchmail' nicht
die Anzahl der E-Mails auf dem Server.
Dadurch kann ein bösartiger IMAP Server Daten ausserhalb eines
vorgesehenen Datenbereiches schreiben.
Neue Pakete sind jetzt verfügbar.
|
|
| System: |
Mehrere
|
| Topic: |
Sicherheitsrisiko in Apache
|
| Links: |
Apache Group Advisory,
ISS-20502,
CA-2002-17,
VU#944335,
Symantec,
SGI-20020605-01-A,
DSA-131,
DSA-132,
RHSA-2002-103,
OpenBSD,
SuSE-SA:2002:22,
M-093,
WinITSec,
AA-2002.04,
CSSA-2002-029,
MKDSA-2002-039-1,
MKDSA-2002-039-2,
S-02-70,
Symantec,
CSSA-2002-SCO.31,
CSSA-2002-SCO.32
|
| ID: |
ae-200206-033
|
Der Apache Web-Server ist im Internet sehr weit verbreitet.
Viele kommerzielle Anwendungen wie z.B. Oracle 9ias oder IBM Websphere setzen ihn ein, um
Anfragen über HTTP zu beantworten. Andere Produkte, die mit Apache für Windows gebundelt ausgeliefert werden,
könnten betroffen sein.
Die Default-Version von Apache 1.3.24 für Windows bietet, wie andere Web-Server auch, einen Mechanismus
zur Übertragung der Daten im "Chunked Encoding" Modus vom Client zum Server.
Dieser ist für das HTTP-Protokoll standardisiert.
Die Routine zur Berechnung des notwendigen Speichers in dieser Betriebsart weist einen Fehler auf.
Die Folgen können Race-Conditions, Heap-Overflows oder auch die Ausführung beliebigen Codes mit den Rechten
des Web-Servers sein.
Die neuen und verbesserten Versionen Apache 2.0.39 und Apache 1.3.26
stehen jetzt zum
Download
zur Verfügung.
|
|
| System: |
Macromedia Flash Player
|
| Topic: |
Sicherheitslücke durch Cross-Site Scripting
|
| Links: |
MPSB02-08
|
| ID: |
ae-200206-032
|
Im Macromedia Flash Player existiert ein Sicherheitsloch, wenn
Macromedia Flash (SWF) Inhalt aus einer Domain in eine HTML Seite
eingebettet ist, die sich in einer anderen Domain befindet.
Die Flash Domain hat die Möglichkeit, Daten der HTML Domain, wie z.B.
Cookies, auszulesen.
Insbesondere sind Foren und Webmailer, die HTML-Mails darstellen,
von dieser Lücke betroffen.
Macromedia plant die Veröffentlichung eines verbesserten Flash Players
für Juli.
|
|
|
Der normalerweise bei ColdFusion MX eingreifende Handler, der auf fehlende Templates reagiert,
zeigt den fehlenden Template-URI ohne weitere Überprüfung des Dateinamens an.
Hierdurch besteht das Risiko eines Cross Site Scriptings, da im Namen prinzipiell
auch Java Script enthalten sein kann.
Macromedia hat zur Behebung dieses Problems einen
Patch
veröffentlicht.
Die ColdFusion MX Enterprise Edition bietet Unterstützung von Java Server Pages (JSP)
über den darunterliegenden Java 2 Platform Enterprise Edition (J2EE) Application Server.
JSP ist insgesamt nicht für den Betrieb mit mehreren Benutzern auf nur einem Server geeignet,
da der JSP-Code außerhalb der Sicherheitsumgebung von ColdFusion MX ausgeführt wird, wodurch
kein Schutz gegenüber den anderen Benutzern gegeben ist.
|
|
|
Xchat 1.8.7 zeigt eine Lücke bei der Auflösung von Hostnamen.
Damit ist es von einem IRC-Server aus möglich, spezielle Antworten
an den xchat-Client zu schicken und mit den Rechten des angemeldeten
Benutzers beliebige Kommandos auf dem System auszuführen.
Ein neues Package behebt dieses Problem.
|
|
|
Fehler und Randbedingungen werden bei komprimierten DNS-Antworten im
internen DNS-Code nicht richtig überprüft.
Ein bösartiger DNS-Server kann eine DNS-Antwort erzeugen, die Squid
veranlaßt, mit SIGSEGV abzustürzen.
Ein Patch ist jetzt verfügbar.
|
|
|
Microsoft SQLXML ermöglicht die Übertragung von XML Daten von und zum SQL-Server.
Mit SQLXML kann der SQL Server 2000 auch über HTTP mit einem XML-fähigen Browser abgefragt werden.
SQLXML wird mit SQL Server 2000 ausgeliefert oder kann getrennt herruntergeladen werden.
In SQLXML wurden zwei Sicherheitslücken gefunden:
Ein Pufferüberlauf in einer ISAPI Erweiterung erlaubt einem Angreifer
möglicherweise, beliebigen Code auf dem Internet Information Server auszuführen.
Durch einen Fehler in einer Funktion, die XML-Tags verarbeitet, kann
ein Angreifer Skripte auf dem Rechner eines Benutzers in einer
höherpriviligierten Zone (etwa der lokalen Zone statt der Internet-Zone) ausführen.
Microsoft stellt Patches für
Microsoft SQLXML (aus SQL 2000 Gold),
Microsoft SQLXML Version 2 und
Microsoft SQLXML Version 3
zur Verfügung.
|
|
|
Der Remote Access Service (RAS) ermöglicht es, Verbindungen zwischen
Computern und Netzwerken über Telefonleitungen herzustellen.
Durch eine fehlerhafte Überprüfung der Einträge im Telefonbuch
kann es zu einem Pufferüberlauf kommen, durch den ein Angreifer
beliebigen Code mit den Privilegien LocalSystem auf dem betroffenen
Rechner ausführen kann.
Zur Durchführung dieses Angriffes ist ein normaler Benutzerzugang notwendig.
Es stehen Patches für die betroffenen Systeme zur Verfügung:
Windows NT 4.0
auch mit RRAS, aber nur englische Version,
Windows NT 4.0 Terminal Server
auch mit RRAS, aber nur englische Version,
Windows 2000,
Windows XP und
Windows XP 64-Bit.
|
|
|
HTR ist eine mit den Internet Information Server 2.0 eingeführte
Scripting Technologie, die heute zwar kaum jemand verwendet, aber im IIS 4.0
und IIS 5.0 standardmässig aktiviert ist.
Der Code zur Verarbeitung von HTTP Chunked Encoding für HTR weist einen Pufferüberlauf auf.
Ein Angreifer kann durch diesen Fehler den IIS zum Absturz bringen
oder beliebigen Code mit den Rechten des IIS Prozesses ausführen.
Es wird dringend empfohlen, HTR zu deaktivieren, sofern es nicht genutzt wird.
Microsoft stellt Patches für
IIS 4.0 und
IIS 5.0
zur Verfügung.
|
|
|
Turbolinux hat neue openssh und tcpdumppakete veröffentlicht.
|
|
|
Sowohl der Microsoft Internet Explorer als auch die Microsoft ISA und
Proxy Server unterstützen die Kommunikation mit Gopher Servern.
Das Gopher Protokoll ist ein inzwischen eher selten genutztes Protokoll für den
Transport von textbasierten Informationen über das Internet.
Der Programmteil, der die Antworten von Gopher Servern verarbeitet,
weist einen Pufferüberlauf auf.
Durch diesen Fehler kann von einem Gopher Server aus beliebiger
Code mit System-Rechten auf ISA bzw. Proxy Servern bzw.
mit den Rechten des IE-Benutzers ausgeführt werden.
Ein Angreifer, der diese Sicherheitslücke ausnutzen will, kann
potenzielle Opfer mit einem Link in HTML E-Mails oder auf einer
Webseite auf den manipulierten Gopher Server locken.
Inzwischen ist ein Patch für den
ISA Server 2000
und den
Proxy Server 2.0
erschienen.
Ein Patch für den Internet Explorer steht noch nicht zur Verfügung.
Bis seiner Veröffentlichung empfiehlt Microsoft, beim IE einen nicht
funktionierenden Gopher Proxy einzutragen (z.B. localhost:1).
|
|
| System: |
Trustix Secure Linux
|
| Topic: |
Sicherheitslücke in tcpdump
|
| Links: |
Trustix Secure Linux Security Advisory #2002-0055,
OAR-2002:390
|
| ID: |
ae-200206-023
|
In tcpdump wurden mehrere Pufferüberläufe gefunden.
Ein Angreifer kann diese Fehler über das Netzwerk ausnutzen, um den
tcpdump Prozess zum Absturz zu bringen oder möglicherweise auch
beliebigen Code mit den Rechten des tcpdump Prozesses
(typischerweise Root-Rechte) auszuführen.
Neue Pakete sind jetzt verfügbar.
|
|
|
In der Version 9 des Berkeley Internet Name Domain (BIND) Servers
existiert die Möglichkeit eines Denial-of-Service Angriffes, der zum
Beenden des BIND Prozesses führt.
XChat filtert die Antworten eines IRC Servers auf /dns Anfragen nicht.
Ein bösartiger IRC Server kann beliebige Befehle mit den Rechten des
XChat Benutzers ausführen, da XChat Hostnamen zur Namensauflösung
ungefiltert an eine Shell übergibt.
Eine geeignet konstruierte PostScript Datei kann 'ghostscript' dazu
verleiten beliebige Befehle auszuführen, da nur eine unzureichende
Überprüfung stattfindet.
Neue Pakete stehen jetzt zur Verfügung.
|
|
|
In tcpdump wurden mehrere Pufferüberläufe gefunden.
Ein Angreifer kann diese Fehler über das Netzwerk ausnutzen, um den
tcpdump Prozess zum Absturz zu bringen oder möglicherweise auch
beliebigen Code mit den Rechten des tcpdump Prozesses
(typischerweise Root-Rechte) auszuführen.
Neue Pakete sind jetzt verfügbar.
|
|
|
Eine geeignet konstruierte PostScript Datei kann 'ghostscript' dazu
verleiten beliebige Befehle auszuführen, da nur eine unzureichende
Überprüfung stattfindet.
Ein Patch ist jetzt verfügbar.
|
|
|
In der letzten Woche wurden 62 neue Sicherheitslücken gefunden:
|
|
|
Der /usr/etc/talkd Daemon enthält einen Format String Fehler.
Durch konstruierte Eingaben an talkd, über DNS oder einen Client
über das Netzwerk, ist es möglich beliebigen Code auszuführen.
Das Appletalk(tm) Paket erzeugt ein für alle Benutzer schreibbares
Verzeichnis (/var/adm/appletalk/icons/).
Dies ermöglicht es einem bösartigen Benutzer, mit Hilfe des
Appletalk Administration Tool 'xkas' beliebige Dateien zu lesen.
Diese Sicherheitslücken wurden in neueren Releases von IRIX 6.5
behoben.
|
|
|
Die Universität von Oulu (Finnland) hat etwa 53000 Test auf snmpd
Fehlerbedingungen geschrieben.
Bei OpenServer verursachen viele dieser Tests ein Wachstum des snmpd
im Speicher.
Dies kann zu Denial-of-Service Angriffen verwendet werden.
Ein Patch ist jetzt verfügbar.
|
|
|
In den Versionen von Mailman vor 2.0.11 wurden zwei Sicherheitslücken
durch Cross-Site Scripting gefunden.
In der Standardkonfiguration akzeptiert LPRng Druckaufträge von
beliebigen Rechnern.
In einer Workstationumgebung ist dieses Verhalten nicht empfehlenswert.
Neue Pakete stehen jetzt zur Verfügung.
|
|
|
ASP.NET stellt verschiedene Technologien zur Entwicklung von Web-basierten
Applikationen zur Verfügung.
Unter anderem bietet ASP.NET verschiedene Modi zum Session-Management.
Der StateServer Modus benutzt einen Prozess, der einen Pufferüberlauf
bei der Verarbeitung von Cookies aufweist.
Ein Angreifer kann dadurch über das Netzwerk die ASP.NET Applikation
zum Neustart verleiten.
Die Session Informationen aller aktuellen Benutzer gehen dabei verloren.
Ebenso kann ein Angreifer möglicherweise beliebigen Code mit den
eingeschränkten Rechten des ASP.NET Worker Prozesses ausführen.
Microsoft stellt einen
Patch
zur Verfügung.
|
|
|
"MediaMail" und "MediaMail Pro" (das Binary ist /usr/binX11/MediaMail)
können durch speziell konstruierte Benutzereingaben zum Absturz
gebracht werden.
MediaMail ist ein ausgelaufenes Produkt, SGI stellt keine Patches zur
Behebung dieser Sicherheitslücke bereit.
Die Empfehlung von SGI ist, MediaMail zu deinstallieren und ein anders
Mailprogramm zu verwenden (z.B. Netscape Communicator).
|
|
|
Im Yahoo! Messenger wurden mehrere Sicherheitslücken gefunden.
Ein Angreifer kann diese Fehler ausnutzen, um beliebigen Code mit den
Rechten des betroffenen Benutzers auszuführen.
Benutzer von Yahoo! Messenger sollten auf
Version 5,0,0,1065
oder höher updaten.
Ausführliche Informationen zu den einzelnen Sicherheitslücken können Sie
dem Advisory entnehmen.
|
|
|
In tcpdump wurden mehrere Pufferüberläufe gefunden.
Ein Angreifer kann diese Fehler über das Netzwerk ausnutzen, um den
tcpdump Prozess zum Absturz zu bringen oder möglicherweise auch
beliebigen Code mit den Rechten des tcpdump Prozesses
(typischerweise Root-Rechte) auszuführen.
Neue Pakete sind jetzt verfügbar.
|
|
|
Beim Abholen von E-Mails von einem IMAP Server überprüft 'fetchmail' nicht
die Anzahl der E-Mails auf dem Server.
Dadurch kann ein bösartiger IMAP Server Daten ausserhalb eines
vorgesehenen Datenbereiches schreiben.
Ein neues Paket wurde jetzt veröffentlicht.
|
|
|
In /usr/etc/rpc.passwd wurde eine Sicherheitslücke gefunden, die es
einem Benutzer ermöglicht Root Rechte zu erlangen.
rpc.passwd wird standardmässig nicht auf einem IRIX 6.5 System installiert.
Es ist im optionalen Subsystem "nfs.sw.nis" enthalten.
Patches sind jetzt verfügbar.
|
|
|
Der Sun Solstice Enterprise Manager (Solstice EM) Daemon und die Sun SNMP
Agent Komponenten enthalten einen Pufferüberlauf und einen
Format String Fehler.
Diese Sicherheitslücken ermöglichen es einem Angreifer über das Netzwerk
beliebigen Code mit Root Rechten auszuführen.
Patches sind jetzt verfügbar.
|
|
|
Eine geeignet konstruierte PostScript Datei kann 'ghostscript' dazu
verleiten beliebige Befehle auszuführen, da nur eine unzureichende
Überprüfung stattfindet.
XChat filtert die Antworten eines IRC Servers auf /dns Anfragen nicht.
Ein bösartiger IRC Server kann beliebige Befehle mit den Rechten des
XChat Benutzers ausführen, da XChat Hostnamen zur Namensauflösung
ungefiltert an eine Shell übergibt.
Neue Pakete stehen jetzt zur Verfügung.
|
|
| System: |
Viele |
| Topic: |
Sicherheitsrisiko in ISC BIND 9
|
| Links: |
CA-2002-15,
VU#739123,
ISS-119,
RHSA-2002-105,
MDKSA-2002-038,
SuSE-SA:2002:021,
WinITSec,
OAR-2002:381,
OAR-2002:380,
CSSA-2002-SCO.24,
S-02-62,
OAR-2002:388,
OAR-2002:389,
OAR-2002:395
|
| ID: |
ae-200206-007
|
In der Version 9 des Berkeley Internet Name Domain (BIND) Servers
existiert die Möglichkeit eines Denial-of-Service Angriffes, der
zum Beenden des BIND Prozesses führt. BIND 8 und BIND 4 sind von
dieser Sicherheitslücke nicht betroffen.
Der Hersteller ISC hat den Fehler in BIND 9.2.1 behoben.
Benutzer von BIND 9 sollten eine Patch Ihres Herstellers einspielen
oder auf
BIND 9.2.1
updaten.
|
|
|
In der letzten Woche wurden 58 neue Sicherheitslücken gefunden:
|
|
|
Der Volution Manager speichert das Passwort des Directory Administrators
unverschlüsselt in der Datei /etc/ldap/slapd.conf ab.
Diese Sicherheitslücke wird in der nächsten Version des Volution Managers
behoben sein.
Ein Workaround ist im Advisory beschrieben.
|
|
|
In der Bibliothek 'imlib' wurde ein Fehler gefunden.
Ein Angreifer kann ein Bild so generieren, dass er eine Anwendung, die
ImLib benutzt, zum Absturz bringt oder sogar fremden Code ausführen lässt.
Ein neues Paket wurde jetzt veröffentlicht.
|
|
|
In in.uucpd, einem Agent für die Authentisierung, der im UUCP-Package enthalten ist, wurde eine
Sicherheitslücke nachgewiesen. Sie beruht darauf, dass lange Eingaben nicht richtig verarbeitet werden.
Auch in Ethereal wurden Sicherheitsrisiken gefunden.
Sie können z.B. ausgenutzt werden, wenn mit Ethereal Netzwerkverkehr im Bereich
SNMP, LDAP, COPS oder Kerberos analysiert wird.
Es wird dringend empfohlen, die neuen, aktualisierten Pakete zu installieren.
|
|
|
Dieses System zeigt, wie auch Red Hat Linux, einen potenziellen Pufferüberlauf in tcpdump.
Daher wird hierfür auch ein Update benötigt.
Links zu den neuen, aktualisierten Packages sind in
RHSA-2002-094 zu finden.
|
|
|
Wie bereits für einzelne Linux/Unix berichtet, besteht im IMAPD der Washington University
ein Pufferüberlauf in dem Teil vom Code, der die Mail-Attribute behandelt.
Das Ausnutzen dieser Lücke kann dazu führen, dass Angreifer über das Netzwerk beliebigen Code
auf dem System ausführen können.
Es wird dringend empfohlen, den veröffentlichten Patch zu installieren.
|
|