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Dezember 1999, letzte Ergänzung: 04. Januar 2000
English Version
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Die meisten Links führen direkt auf die
entsprechende Datei beim meldenden CERT bzw. andere Organisation. Die ständige
Aktualität (speziell welche Gegenmaßnahmen zu ergreifen oder welche Patches zu
installieren sind) ist damit sichergestellt.
Die meisten nachgeladenen Texte sind auf englisch.
Übrigens: Wenn für Systeme Risiken veröffentlicht werden, heißt dieses nicht,
daß die Systeme, für die keine Risiken veröffentlicht werden automatisch sicherer sind! |

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| System: |
Sun Solaris 2.3 - 2.6, 7, SunOS 4.1.3 - 4.1.4 |
| Topic: |
Risiken in CDE und OpenWindows: Sun
Security Bulletin #00192,
ERS-1999.204 |
In der CDE und OpenWindows wurden einige
Sicherheitslücken gefunden:
1 - ToolTalk ttsession benutzt einen unsicheren
Default-Authentisierungsmechanismus
2 - CDE dtspcd antwortet auf eine dateibasierte Authentifizierung
3 - CDE dtaction: Pufferüberlauf
4 - CDE ToolTalk: Pufferüberlauf in der Bibliothek TT_SESSION
Sun Microsystems empfiehlt die Installation folgender Patches:
| Lücke Nr. |
OS Version |
Patch ID |
|
| 1,4 |
SunOS 5.7 |
107893-04 |
|
| 1,4 |
SunOS 5.7_x86 |
107894-04 |
|
| 1,4 |
SunOS 5.6 |
105802-11 |
|
| 1,4 |
SunOS 5.6_x86 |
105803-13 |
|
| 1,4 |
SunOS 5.5.1 |
104489-10 |
|
| 1,4 |
SunOS 5.5.1_x86 |
105496-08 |
|
| 1,4 |
SunOS 5.5 |
104428-08 |
|
| 1,4 |
SunOS 5.5_x86 |
105495-06 |
|
| 1,4 |
SunOS 5.4 |
102734-05
108636-01 |
|
| 1,4 |
SunOS 5.4_x86 |
108641-01
108637-01 |
|
1
4 |
SunOS 2.3 |
1: available in 2 weeks
4: 101495-04 |
|
1
4 |
SunOS 4.1.4, 4.1.3_U1 |
1: available in 2 weeks
4: 100626-10 |
|
| |
CDE Version |
OS Version |
Patch ID |
2
3 |
1.3 |
SunOS 5.7 |
108221-01
108219-01 |
2
3 |
1.3_x86 |
SunOS 5.7_x86 |
108222-01
108220-01 |
2
3 |
1.2 |
SunOS 5.6 |
108199-01
108201-01 |
2
3 |
1.2_x86 |
SunOS 5.6_x86 |
108200-01
108202-01 |
2
3 |
1.02 |
SunOS 5.5.1, 5.5, 5.4 |
108205-01
108289-02 |
2
3 |
1.02_x86 |
SunOS 5.5.1_x86,
5.5_x86, 5.4_x86 |
108206-01
108290-03 |
2
3 |
1.02 |
SunOS 5.5, 5.4 |
108252-01
108254-01 |
2
3 |
1.02_x86 |
SunOS 5.5_x86,
5.4_x86 |
108253-01
108255-01 |
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Im sadmind wurden Lücken gefunden (siehe auch CA-99-16).
Sun Microsystems empfiehlt, folgende Patches zu installieren:
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OS Version |
Patch ID |
| SunOS 5.7 |
108662-01 |
| SunOS 5.7_x86 |
108663-01 |
| SunOS 5.6 |
108660-01 |
| SunOS 5.6_x86 |
108661-01 |
| SunOS 5.5.1 |
108658-01 |
| SunOS 5.5.1_x86 |
108659-01 |
| SunOS 5.5 |
108656-01 |
| SunOS 5.5_x86 |
108657-01 |
| |
|
|
AdminSuite Version |
Patch ID |
| 2.3 |
104468-18 |
| 2.3_x86 |
104469-18 |
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Es wurden neue Techniken zur Durchführung von
Denial-of-Service bekannt. Vergleichbar mit Tribe FloodNet (TFN) ist Tribe FloodNet 2K (TFN2K),
näher beschrieben in IN-99-07.
Wie TFN ist auch TFN2K zur Durchführung verteilter DoS-Angriffe auf
ein einziges Ziel designed. Es arbeitet unver verschiedenen Unix und
auch Windows NT.
Zusätzlich ist für MacOS 9 ein neuer Angriff bekannt, durch
den ein Angreifer mit nur wenigen Paketen sehr viel Traffic erzeugen
(lassen) kann, MacOS 9 wird hier als Verstärker misbraucht. Der
Effekt ist ähnlich dem "smurf"-Angriff, beschrieben in CA-98.01.
Weitere Informationen, auch über Gegenmaßnahmen, finden sich hier
(pdf-Format). |
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| System: |
Microsoft Windows NT 4.0 |
| Topic: |
Patch zur Erhöhung des Zufalls bei TCP Initial
Sequenznummern: MS-99.046 |
Wie bereits berichtet, sind bei Windows NT 4.0
(inkl. SP6) die TCP-Sequenznummern u.U. vorhersagbar. Microsoft hat
jetzt eine neue Auflage des Advisories und (US-) Hotfixes
herausgebracht und betont, daß diese Patches vom ebenfalls gemeldeten
Regressionsfehler nicht betroffen sind.
Es wird empfohlen, die genannten Patches zu installieren:
Windows NT 4.0 SP4 or SP5
( Intel), q243835sp5i.exe
Windows NT 4.0 SP6
( Intel), q243835i.exe
Windows NT 4.0 SP4 or SP5
( Alpha), q243835sp5a.exe
Windows NT 4.0 SP6
(Alpha), q243835a.exe |
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| System: |
SCO Unix |
| Topic: |
Verschiedene Sicherheitslücken im SCO OpenServer:
SB-99.26 |
Im SCO OpenServer bis Version 5.0.5 wurden viele
neue Sicherheitslücken gefunden, u.a. Pufferüberläufe oder Fehler
in Algorithmen. Es besteht die Gefahr, daß Unberechtigte Root-Rechte
auf den entsprechenden Maschinen erhalten. Daher wird die Installation
der im Advisory genannten Patches dringend empfohlen. |
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In UnixWare sind einige Sicherheitslücken und
Pufferüberläufe gefunden worden (z.B. in Mail Clients, Packaging
Tools, in.i20dialogd und anderen Utilities). Werden diese Lücken von
Angreifern ausgenutzt, besteht die Gefahr, daß sie Root-Rechte auf
der Maschine erhalten. Es wird empfohlen, die in den Advisories
genannten Patches zu installieren. |
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| System: |
Microsoft IE 4.5 und Outlook Express 5.0 für
Macintosh |
| Topic: |
Risiken durch HTML Mail Attachments: MS99-060,
ERS-1999.201 |
Im Outlook Express 5 für Macintosh wurde ein
Problem gefunden: Das Design sieht vor, daß eine HTML-Mail vom Server
auf den Rechner des Benutzers heruntergeladen und dann verarbeitet
wird. Attachments sollten erst dann heruntergeladen werden, wenn der
Benutzer dieses explizit angibt. Durch eine Lücke im Outlook
geschieht dieses allerdings sofort, ohne Eingriff des Benutzers.
Ein zweites Problem betrifft den Internet Explorer 4.5 für Macintosh.
Hier sind digitale Zertifikate enthalten, die z.T. am 31.12.1999
ablaufen. Mit einem Patch kann ein Update der Zertifikate
durchgeführt werden, ebenso wird die Unterstützung von Zertifikaten
nach X.503 V3 installiert. Diese Aktion sieht Microsoft als simples
Ersetzen der Zertifikate im IE.
Es wird empfohlen, die entsprechenden Patches
zu installieren. |
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| System: |
Microsoft IIS 4.0 und Site Server 3.0 |
| Topic: |
Risiko durch Escape Character (%) Parsing: MS99-061,
ERS-1999.200 |
Im RFC 1738 ist spezifiziert, daß Server auch
hexadezimale Zeichen akzeptiert werden, sofern sie einem
"Escape-Character" (%) folgen. IIS hält diese Spezifikation
ein, nur werden auch nicht-hexadezimale Zeichen interpretiert, wodurch
es passieren kann, daß ein vollkommen anderer URL angesprochen wird.
Hierdurch können Dateien auf einem Server in "anderer
Schreibweise" angesprochen werden, u.U. werden hierdurch
Sicherheitsmechanismen von Drittherstellern umgangen.
Für die US-Version hat Microsoft einen Hotfix für Intel
und Alpha
herausgegeben. |
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| System: |
Microsoft IIS 4.0 und Site Server 3.0 |
| Topic: |
Risiken durch Virtual Directory Naming: MS99-058,
ERS-1999.199 |
Befindet sich eine Datei in einem virtuellen
Verzeichnis, dessen Name einen legalen Suffix hat, kann es passieren,
daß die Server nicht mehr korrekt arbeiten und Sicherheitsmechanismen
umgangen werden. Die genannte Lücke hängt von verschiedenen Faktoren
wie z.B. dem Dateityp, der angefordert wurde, dem Suffix des
Verzeichnisses und der Rechtevergabe auf der Maschine ab. Meist wird
die gewünschte Datei nicht geliefert, es kann aber auch dazu kommen,
daß der Source-Code einer .ASP-Datei an den Browser geschickt wird.
Die Lücke basiert auf einem Administrationsfehler bzw. auf Produkten
wie z.B. den Front Page Server Extensions, die Namen virtueller
Verzeichnisse per Default generieren.
Für die US-Version der Server hat Microsoft einen Hotfix
herausgegeben Intel,
Alpha). |
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| System: |
Microsoft SQL Server 7.0 |
| Topic: |
Risiko durch spezielle TDS Packet Header: MS99-059,
ERS-1999.198 |
Wird ein spezielles TDS Paket (Tabular Data
Stream Paket) zu einem Microsoft
SQL-Server geschickt, stürzt dieser ab, weil die im Header angegebene
angegebene kleiner als die minimale TDS-Headerlänge ist. Microsoft betont, daß
hierdurch weder ein unberechtigter Zugriff auf das System, noch auf
die Daten in der Datenbank möglich sei. Eine betroffene Maschine kann
durch den Neustart des SQL-Servers wieder in den Normalbetrieb
gebracht werden. Da dieser Angriff über Port 1433 erfolgt, wird
dringend empfohlen, diesen durch eine Firewall zu sperren.
Für die US-Version unter Intel
und Alpha
ist ein Hotfix verfügbar. |

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| System: |
viele Unix |
| Topic: |
Sicherheitslücken im wu-ftpd: suid.01 |
Eine Zusammenfassung der in der letzten Zeit
verstärkt gemeldeten Sicherheitslücken im wu-ftpd ist im Advisory
ausgeführt. |

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|
Das US-CERT faßt aktuelle Themen zusammen:
- Y2k: Weitere Informationen zum Jahreswechsel sind verfügbar:FAQ,
Erwartungen,
Y2k Viren und
Trojaner, Y2k
Statusreports
- Einbruchswerkzeuge für verteilte Systeme: Im November wurde
über dieses Thema ein Workshop abgehalten, die Ergebnisse
sind jetzt verfügbar.
- Weiterhin rege "Einbruchstätigkeiten": DoS-Tools werden
immer mehr auf kompromittierten Maschinen gefunden. Dieses deutet
darauf hin, daß auch weiterhin konzentrierte DoS-Angriffe gegen
einzelne Systeme drohen. Über eine Lücke in den am-Utils bekommen
Angreifer sehr häufig Root-Zugriff auf Systeme. Schließlich werden
auch besonders Lücken in den RPC dazu genutzt, Systeme zu
kompromittieren. |
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| System: |
Windows NT 4.0 |
| Topic: |
Denial-of-Service durch Malformed Security Identifier Request:
MS99-057,
ERS-1999.196 |
Die Windows NT Local Security Authority (LSA) bietet einige
Funktionen zur Verarbeitung von Sicherheitsinformationen. Die Funktion LsaLookupSids()
dient der Kopplung des Security Identifiers (SID) mit dem Benutzer- bzw. Gruppennamen.
Durch einen Fehler werden inkonsistente Argumente nicht korrekt behandelt und der LSA
stürzt ab. Die Wiederinbetriebnahme der Maschine ist nur durch ein Rebooten möglich.
Eine Filterung von NetBIOS an einer Firewall wird empfohlen, da die Anfrage auch über das
Netzwerk gestellt werden kann. Ein (US-) Hotfix ist in dem vorher genannten zur
"Syskey Keystream Reuse" Lücke enthalten (x86, alpha). |

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| System: |
Windows NT 4.0 |
| Topic: |
Risiko durch Wiederverwendung des Syskey Keystreams: MS99-056, ERS-1999.194 |
Syskey ist ein Utility, das die in der SAM-Datenbank gespeicherten
Paßworte stark verschlüsseln soll, damit Offline-Angriffe gegen Paßworte möglichst
erschwert werden. Der Keystream, der bei der Verschlüsselung zum Einsatz kommt, wird
wiederverwendet, daher sind kryptoanalytische Angriffe relativ leicht durchführbar, wenn
ein Zugriff auf die SAM-Datenbank oder eine Kopie davon möglich ist. Microsoft hat einen
Hotfix für alle (US-) NT-Systeme veröffentlicht (x86, Alpha). |

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Es existieren drei Sicherheitslücken in Verbindung mit der Cisco
Cache Engine: Mit der ersten können Unberechtigte beliebige Dateien anstelle der normal
gecachten Daten hinterlegen. Diese Inhalte werden den Benutzern angezeigt, wenn sie den
betroffenen Cache nutzen. Zweitens besteht darin, daß unberechtigte Personen über das
Web Interface der Cisco Cache Engine Performancedaten abrufen können. Als dritte Lücke
wird gemeldet, daß Benutzer ohne Angabe eines Namens und Passwortes als gültige Benutzer
anerkannt werden. Weitere Informationen über Lücken und Patches finden sich im Advisory. |

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Beim Inter Net News Server inn wird eine mangelhafte
Bereichsüberprüfung durchgeführt, wodurch er von außen durch Überfluten der
statischen Puffer außer Betrieb gesetzt werden kann.
Wenn für die PPP-Konfiguration das Skript wvdial.lxdialog eingesetzt wird, ist die Datei
/var/lib/wvdial/.config mit den entsprechenden Informationen für jeden lesbar. In dieser
Datei werden normalerweise auch das Login sowie das Passwort für den Dial-Up gespeichert.
Damit kann jeder, der einen Dial-Out machen kann, diese Daten lesen. Beim SuSE-Defaultfile
/etc/wvdial.conf besteht dieses Problem nicht.
Es wird empfohlen, die entsprechenden Patches von SuSE's Webpage for Patches zu
installieren. |

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ISS berichtet über 12 neue Sicherheitslücken:
- nt-resource-enum-dos
- sol-snoop-bo
- ie-server-side-redirect
- ie-msradio-bo
- netscape-fasttrack-auth-bo
- qpopper-auth-bo
- solaris-dtmail-overflow
- solaris-dtmailpr-overflow
- unixware-su-username-bo
- unixware-xlock-username-bo
- linux-syslogd-dos (Caldera,
Red Hat, SuSE)
- sol-ttdbserverd-dos
Weitere Informationen finden sich auf dem Server von ISS. |

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|
Das Programm sadmind wird bei Solaris 2.5, 2.6 und 7 per Default
installiert. Bei Solaris 2.3 and 2.4 ist es nur vorhanden, wenn die entsprechenden
Sun Solstice Adminsuite Packages installiert sind. Alle Versionen des sadmind sind
gegenüber einem Pufferüberlauf empfindlich, wodurch der Stackpointer überschrieben
werden kan - auch ohne Benutzung des sadmind-Prozesses. Sadmind läuft unter root, daher
hat im Prinzip jeder die Möglichkeit, beliebige Befehle mit Root-Berechtigung auf der
Maschine abzusetzen. Es wird dringend empfohlen, den sadmind auszuschalten. Dieses
geschieht z.B. durch Entfernen oder Kommentieren folgender Zeile in der Datei
/etc/inetd.conf:
100232/10 tli rpc/udp wait root /usr/sbin/sadmind sadmind
Auch wenn der folgende Eintrag nicht gegen den genannten Angriff hilft, sollte die
Sicherheitsoption mindestens wie folgt gesetzt sein:
100232/10 tli rpc/udp wait root /usr/sbin/sadmind sadmind -S 2
CERT empfiehlt diese Einstellung dringend, wenn der sadmind weiterhin benutzt werden muß.
Sun Microsystems arbeitet derzeit an einem Patch und empfiehlt bis dahin auch das
Ausschalten des sadmind. |

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| System: |
HP-UX |
| Topic: |
Sicherheitsrisiko durch VVOS TGP: HP Security Bulletin #00107, ERS-1999.191 |
Programme, die unter dem VirtualVault setzen als Proxy den Trusted
Gateway Proxy (TGP) nicht korrekt ein. Betroffen sind die Systeme HP9000 series 700/800
unter HP-UX 10.24 (VVOS) mit VirtualVault A.03.50, wenn der Patch PHSS_17692 installiert
ist. Dann können externe, unpriviligierte Prozesse Zugriff in das interne Netzwerk
erhalten. Es wird dringend empfohlen, einen der folgenden Patches zu installieren:
| HP-UX 10.24 (VVOS) with VirtualVault A.03.50 (International) |
PHSS_20476 |
| HP-UX 10.24 (VVOS) with VirtualVault A.03.50 (US/Canada) |
PHSS_20476 |
|

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| System: |
Red Hat Linux |
| Topic: |
Neue linuxconf und Lücken in ORBit, esound
und gnome-core: RH1999-058, RH1999-060 |
ORBit und gnome-session zeigen Lücken in bezug auf
Denial-of-Service, ORBit und esound enthalten Sicherheitslöcher. Neue linuxconf Packages
sind erhältlich, da in den bisher ausgelieferten einige Bugs gefunden wurden. Es wird
empfohlen, die genanntent Updates einzuspielen:
Red Hat Linux 6.x:
Intel:
rpm -Uvh ftp://updates.redhat.com/6.0/i386/linuxconf-1.16r10-2.i386.rpm
rpm -Uvh ftp://updates.redhat.com/6.0/i386/linuxconf-devel-1.16r10-2.i386.rpm
rpm -Uvh ftp://updates.redhat.com/6.1/i386/ORBit-0.5.0-2.i386.rpm
rpm -Uvh ftp://updates.redhat.com/6.1/i386/ORBit-devel-0.5.0-2.i386.rpm
rpm -Uvh ftp://updates.redhat.com/6.1/i386/esound-0.2.17-1.i386.rpm
rpm -Uvh ftp://updates.redhat.com/6.1/i386/esound-devel-0.2.17-1.i386.rpm
rpm -Uvh ftp://updates.redhat.com/6.1/i386/gnome-core-1.0.54-2.i386.rpm
rpm -Uvh ftp://updates.redhat.com/6.1/i386/gnome-core-devel-1.0.54-2.i386.rpm
Alpha:
rpm -Uvh ftp://updates.redhat.com/6.0/alpha/linuxconf-1.16r10-2.alpha.rpm
rpm -Uvh ftp://updates.redhat.com/6.0/alpha/linuxconf-devel-1.16r10-2.alpha.rpm
SPARC:
rpm -Uvh ftp://updates.redhat.com/6.0/sparc/linuxconf-1.16r10-2.sparc.rpm
rpm -Uvh ftp://updates.redhat.com/6.0/sparc/linuxconf-devel-1.16r10-2.sparc.rpm
rpm -Uvh ftp://updates.redhat.com/6.1/sparc/ORBit-0.5.0-2.sparc.rpm
rpm -Uvh ftp://updates.redhat.com/6.1/sparc/ORBit-devel-0.5.0-2.sparc.rpm
rpm -Uvh ftp://updates.redhat.com/6.1/sparc/esound-0.2.17-1.sparc.rpm
rpm -Uvh ftp://updates.redhat.com/6.1/sparc/esound-devel-0.2.17-1.sparc.rpm
rpm -Uvh ftp://updates.redhat.com/6.1/sparc/gnome-core-1.0.54-2.sparc.rpm
rpm -Uvh ftp://updates.redhat.com/6.1/sparc/gnome-core-devel-1.0.54-2.sparc.rpm
Source:
rpm -Uvh ftp://updates.redhat.com/6.0/SRPMS/linuxconf-1.16r10-2.src.rpm
rpm -Uvh ftp://updates.redhat.com/6.1/SRPMS/ORBit-0.5.0-2.src.rpm
rpm -Uvh ftp://updates.redhat.com/6.1/SRPMS/esound-0.2.17-1.src.rpm
rpm -Uvh ftp://updates.redhat.com/6.1/SRPMS/gnome-core-1.0.54-2.src.rpm |

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IBM hat einige Informationen über derzeit aktuelle Viren und
Würmer veröffentlicht:
W97M/Prilissa:
Dieser Virus für Word 97 Dokumente repliziert sich selber, wenn das SR-1 für Word 97
installiert ist und schaltet die Makrowarn-Funktion von Word 97 aus. Er benutzt den
"ThisDocument"-Stream oder Klassenmodule eines Dokumentes bzw. Templates
während der Infektion. Er ist eine Abart des W97M/Melissa.a Virus, kann sich also
ebenfalls über MS Outlook selbst versenden. Zusätzlich ist ein Schadcode enthalten,
durch den am 25.12. die Festplatte von Systemen unter Windows 9x formatiert wird oder
aktive Dokumente mit beliebigen Zeichen gefüllt werden.
W32/ExploreZip.worm.pak: Worm.ExploreZip(pack) ist die bereits in K-008 gemeldete Variante des
Worm.Explore.Zip.n .
W97M.Melissa.AA:
Eine neue Variante von Melissa ist aufgetaucht, IBM nennt diese W97M.Melissa.AA. Weitere
Informationen sollen folgen.
W32.Mypics.Worm:
Dieser Wurm verbreitet sich bei Systemen unter Windows 9x und NT automatisch über E-Mail
(MS Outlook Adrebuch) und hat ein "eingebautes Jahr 2000 Problem". Bei diesen
E-Mails ist das Subject leer, der Text lautet 'Here's some pictures for you!'. Im
angehängten Attachment pics4you.exe (34,304 bytes) befindet sich der Wurm. Wird das
Attachment ausgeführt, wird der Wurm speicherresident und verschickt sich an bis zu 50
E-Mail Adressen aus Outlook automatisch. Die Home-Page des Internet-Explorers wird auf den
URL http://www.geocities.com/SiliconValley/Vista/8279/index.html gesetzt. Ebenso werden
einige Registry-Keys verändert, so daß der Wurm auch nach einem Systemstart wieder aktiv
ist.
Zwei "Y2k-Probleme" sind eingebaut: Der Wurm überwacht die Systemzeit und wenn
diese auf das Jahr 2000 geht modifiziert er das BIOS. Beim nächsten Systemstart kommt die
Fehlermeldung 'CMOS Checksum Invalid', was verhindert, daß der Rechner bootet. Korrigiert
werden kann dieses Problem durch Korrektur der Einstellungen direkt im BIOS - aber wenn
dieses gemacht wurde, formatiert der Wurm die Festplatte.
W32.Babylonia:
Dieser Virus verbreitet sich hauptsächlich über MIRC (Chat). Alle Teilnehmersysteme der
Chat-Runde werden infiziert, wenn sich ein infiziertes System einloggt. Der Virus wird als
Y2k Bug-Fix verschickt. Wird diese Datei ausgeführt, werden andere 32-Bit EXE-Dateien
infiziert, ebenso die Hilfedateien von Windows. Der Virus versucht, während des
Boot-Vorganges folgende Meldung auszugeben:
W95/Babylonia by Vecna (c) 1999
Greetz to RoadKil and VirusBuster
Big thankz to sok4ever webmaster
Abracos pra galera brazuca!!!
- ---
Eu boto fogo na Babilonia!
Er schickt zu "Statistikzwecken" eine E-Mail an 'babylonia_counter@hotmail.com'
und besitzt die Fähigkeit, weiteren Schadcode aus dem Internet herunterzuladen. Wird eine
Internetverbindung durch den Virus festgestellt, versucht er eine Verbindung zu einem Web
Server in Japan aufzubauen. Dadurch ist eine zentrale Verteilung weiterer Viren möglich.
Wir empfehlen, immer die aktuellste Anti-Virus Software einzusetzen und besonders mit
E-Mail Attachments sehr vorsichtig umzugehen! |

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Im RSAREF-Code der in den USA eingesetzten Version des libssl
package (sslUSA) ist eine Möglichkeit zum Pufferüberlauf gefunden worden. Diese besteht,
wenn im isakmpd die Features zu SSL/RSA eingeschaltet oder genutzt werden. OpenSSH und
httpd (mit -DSSL) sind ebensowenig betroffen wie Benutzer der internationalen Version des
ssl26 Packages nutzen. Weitere Informationen finden sich im Advisory.
Sendmail zeigt bei dem Arbeiten mit Dateien eine Race-Condition, die ebenso wie
verschiedene Bug in poll(2) gepatcht werden sollten. Durch die Fehler in poll(2) ist ein
Kernel-Crash provozierbar. |

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Einige Versionen des sshd sind gegenüber einem Pufferüberlauf
empfindlich, über den Angreifer bestimmte Variablen im Programm von außen selber setzen
können. Hierdurch ist allerdings kein Code auf dem System ausführbar. Eine weitere
Sicherheitslücke ist in RSAREF2 vorhanden, die in Kombination mit dem erstgenannten
Fehler Angreifern die Möglichkeit bietet, beliebigen Code mit den Rechten des sshd
(normalerweise root) auszuführen.
Welche Systeme betroffen sind und welche Patches installiert werden sollten, ist im CERT-Advisory beschrieben. |

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Die in Debian GNU/Linux 2.1 ausgelieferte Version von dump hat
Probleme mit der Wiederherstellung symbolischer Links. In Version 0.4b9-0slink1 ist dieses
Problem behoben.
Sendmail hat ein Problem in dem Code, mit dem die Alias-Datenbank generiert wird: Es ist
jedem Benutzer gestattet, sendmail mit der Option -bi aufzurufen, wodurch die
Alias-Datenbank (re-) initialisiert wird. Hierdurch kann u.U. ein Benutzer den normalen
Betrieb des Mail-Servers empfindlich stören. Dieser Fehler ist jetzt dadurch behoben,
daß nur root und weitere, vertrauenswürdige Benutzer die Alias-Datenbank initialisieren
dürfen.
Htdig zeigt beim Aufruf externer Programme für die Verarbeitung von Dokumenten, die nicht
im HTML-Format vorliegen, Risiken. Htdig ruft das externe Programm mit dem Dokument als
Parameter auf, allerdings wird hierbei keine Überprüfung auf Shell-Aufrufe
durchgeführt. So können u.U. Dateien mit Shell-Aufrufen im Dateinamen angelegt und
ausgeführt werden, wodurch beliebige Kommandos auf der Maschine ausführbar sind.
Welche Patches installiert werden sollten, ist in den Advisories beschrieben. |

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| System: |
Microsoft IIS |
| Topic: |
Angriffe gegen IIS Server über MDAC: IN-99-08 |
Das US-CERT hat inzwischen einige Reports über Angriffe gegen IIS
erhalten, bei denen bereits 1998 diskutierte Sicherheitslücken in MS Data Access
Components (MDAC) ausgenutzt werden. Angriffe können im Server-Log durch POST-Zugriffe
auf die Datei "/msadc/msadcs.dll" erkannt werden, z.B.:
1999-10-24 20:38:12 - WWW POST /msadc/msadcs.dll 200 1409 664 782 ACTIVEDATA - -
Wird der Microsoft Remote Data Services (RDS) benutzt, dann können diese Befehle legitim
sein. Das CERT ruft die Betreiber von IIS auf, die im Microsoft Advisory MS99-025 genannten
Schritte zu tätigen um RDS abzusichern bzw. auszuschalten. |

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| System: |
HP-UX 11.00 |
| Topic: |
Mehrere Sicherheitslücken im wu-ftp: HP Security Bulletin #00106, ERS-1999.189 |
Mit HP-UX 11.00 liefert Hewlett-Packard einen ftpd aus, der vom
wu-ftpd portiert wurde. Hier besteht die Möglichkeit von Pufferüberläufen und weitere
Gefahren. Es wird empfohlen, Patch PHNE_18377 zu installieren. der hier verfügbar ist. |

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| System: |
IBM AIX 4.3.x |
| Topic: |
Pufferüberlauf im ftpd daemon: ERS-1999.004i.2 |
Im ftp Daemon, der mit AIX 4.3.x ausgeliefert wird, ist ein
Pufferüberlauf gefunden worden. Hierdurch können Unberechtigte Root-Berechtigung auf dem
System erhalten. Jetzt wurde der offizielle Fix IY04477 veröffentlicht (hier), der
bisherige, temporäre Fix wird nicht mehr unterstützt. |

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| System: |
Microsoft Internet Explorer 4.01, 5 und 5.01 |
| Topic: |
Risiko durch Server-side Page Reference Redirect: MS99-050, ERS-1999.187 |
Ist auf einem Web Server ein server-side Redirect eingetragen,
überprüft der IE nach seinem Sicherheitsmodell die Server-Permissions der neuen Seite.
Unter bestimmten, zeitlich geschickt gewählten Umständen ist es für den Server
möglich, ein Redirect zu einem Client-Fenster zu machen. Hierdurch ist ebenfalls ein
Redirect auf lokale Dateien möglich, wodurch die Sicherheitsmechanismen ausgehebelt sind.
Dateien, deren Lage im Verzeichnisbaum bekannt sind, können angesehen werden.
Microsoft hat für die US-Version einen Hotfix
veröffentlicht. |

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| System: |
Microsoft Windows NT 4.0 |
| Topic: |
Sicherheitslücke durch Malformed Resource Enumeration Argument:
MS99-055, ERS-1999.186 |
Wird ein spezieller Resource Enumeration Request geschickt, der in
bestimmter Weise manipuliert ist, kann der Windows NT Control Manager ausfallen. Der
primäre Effekt ist, daß Pipes nicht mehr funktionieren. Dieses führt dazu, daß andere
Dienste auf dem System ebenfalls nicht mehr funktionieren. Hierdurch stürzt die Maschine
zwar nicht ab, der Administrator merkt diesen Angriff u.U. gar nicht. Der Normalzustand
kann durch ein Rebooten der Maschine wieder hergestellt werden. Für den Angriff ist IPC
notwendig, daher empfiehlt sich, durch eine Firewall NetBIOS-Anfragen abzublocken.
Für die US-Versionen von Windows NT Workstation, Windows NT Server und Windows NT Server,
Enterprise Edition ist ein Hotfix erschienen (x86 and alpha). Ein Fix
für Windows NT Server, Terminal Server Edition wird demnächst veröffentlicht. |

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Durch diesen Pufferüberlauf können Angreifer über das Netzwerk
priviligierten Zugriff auf eine Maschnine erreichen, die unter Solaris läuft und auf der
snoop ausgeführt wird. Diese Sicherheitslücke erlaubt es Angreifern auch,
Sicherheitsmechanismen zu umgehen und so auch unberechtigten Zugriff auf eine Firewall
unter Solaris zu erhalten während snoop ausgeführt wird! Es wird empfohlen, von einer
Firewall aus niemals Netzwerke zu sniffen. Die Installation des entsprechenden Patches
wird dringend empfohlen:
System |
Patch-ID |
| SunOS 5.7 |
108482-01 |
| SunOS 5.7_x86 |
108483-01 |
| SunOS 5.6 |
108492-01 |
| SunOS 5.6_x86 |
108493-01 |
| SunOS 5.5.1 |
104960-02 |
| SunOS 5.5.1_x86 |
104961-02 |
| SunOS 5.5 |
108501-01 |
| SunOS 5.5_x86 |
108502-01 |
| SunOS 5.4 |
108490-01 |
| SunOS 5.4_x86 |
108491-01 |
| SunOS 5.3 |
108489-01 |
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Durch einen konzentrierten Denial of Service Angriff kann ein
Netzwerk durch Fluten mit sehr großen Verkehr lahmgelegt werden. Angreifer installieren
die o.g. Tools auf Maschinen, auf denen sie eingebrochen sind und starten dann von vielen
dieser Maschinen aus einen konzentrierten und hochwirksamen Denial of Service Angriff auf
ein einzelnes Ziel. Es wird empfohlen, die eigenen Maschinen auf die Installation der
genannten Tools zu untersuchen. Hierbei helfen auch kommerzielle Tools wie z.B. die
Internet Scanner Security SAFEsuite. |

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Das Programm qpopper ist auf Unix Servern ein Programm, das es
Benutzern ermöglicht, über POP3 von ihren Clients aus E-Mails abzuholen. Einige
Versionen des qpopper (älter als Version 2.5 bzw. 3.0 beta unterhalb von b22) zeigen die
Möglichkeit, über das Netzwerk einen Pufferüberlauf zu provozieren, wodurch Angreifer
Root-Rechte auf dem Server erreichen können. Es wird dringend empfohlen, die Systeme auf
den aktuellen Stand der Technik zu bringen. Weitere Informationen finden sich in der
QPopper FAQ-Liste. |

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In diesen Routinen wurden Sicherheitslücken gefunden, über die
Benutzer erhöhte Rechte erhalten können. Verschiedene Sicherheitslücken im Programm su
in UnixWare 2.1.3 und 7.0.0 bis 7.1.1, die in der Library iaf begründet sind. Durch die
Installation des System Security Enhancement (SSE) Packages SSE039 (ltr) kann es umgangen werden. Ein anderes
Paket (SSE041, ltr) löst die Probleme durch libnsl und
tcpip.so. Sicherheitsprobleme in xlock der UnixWare 7.0.0 bis 7.1.1 werden durch die
Installation von SSE042 (ltr) gelöst. Patch SSE046 (ltr) behebt das Problem in uidadmin, ebenfalls
in den Versionen UnixWare 7.0 bis 7.1.1. Ohne diesen Fix können lokale Benutzer
Administrationsrechte auf dem System erreichen. |

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Das im Internet Explorer 5 enthaltene Web Proxy Auto-Discovery
(WPAD) Feature ermöglicht es Web Clients, von einem Proxy automatisch die Einstellungen
zu laden, ohne daß der Benutzer weitere Angaben tätigen muß. Der hierfür verwendete
Algorithmus baut darauf auf, daß der Hostname "wpad" dem Namen vorausgestellt
wird. Zuerst wird nach dem Fully Qualified Domain Name gefragt, bei Mißerfolg auch die
anderen Kombinationen probiert. Beispielsweise fragen Web Clients in der Domain
a.b.microsoft.com erst nach wpad.a.b.microsoft.com, danach wpad.b.microsoft.com, bis
schliesslich in der dritten Stufe eine Anfrage über eine Second-Level Domain getätigt
wird, die u.U. nicht unter der Verwaltung des Unternehmens ist - ihren Antworten also
eigentlich nicht vertraut werden kann. Es besteht die Gefahr, daß ein potentieller
Angreifer einen WPAD-Server aufgesetzt hat und beliebige Proxy-Konfigurationsangaben an
den Web Client liefert.
Es wird von uns empfohlen, entweder diesen Service nicht zu nutzen oder den IE 5.01
zu installieren, der diese Lücke nicht zeigt. Er ist auch hier verfügbar. |

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| System: |
Microsoft IIS 4.0 und Site Servers 3.0 |
| Topic: |
Sicherheitslücke durch Multi-threaded SSL ISAPI Filter: MS99-053, ERS-183.182 |
Diese Lücke betrifft nur den SSL ISAPI Filter. Der mit dem IIS
mitgelieferte Filter unterstützt parallele Nutzung. Wird dieser Modus genützt, kann es
durch ein Synchronisationsproblem dazu kommen, daß eine Race-Condition und hieraus
resultierend eventuell einiger Text in Form von Klartext kompromittiert werden kann. Diese
Konstellation ist nach Microsoft eher selten anzutreffen und sie kann auftreten, wenn eine
einzelne User-Session multi-threaded bei sehr hohen Übertragungsraten ist. Es wird
empfohlen, die von Microsoft veröffentlichten Patches für Intel und Alpha zu
installieren. |
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| System: |
Windows Plattformen |
| Topic: |
Neue Variante des ExploreZIP: K-008, S-99-47 |
Eine Variante des Wurmes ExploreZip Worm (Siehe auch J-047) verbreitet sich derzeit
sehr schnell. Dieser Wurm läuft auf allen Windows Plattformen, benötigt allerdings zur
Weiterverbreitung Microsoft Outlook oder Exchange. Die neue Variante ist eine speziell
gepackte Version des Original-Wurmes und wird derzeit von Anti-Virus Programmen noch nicht
erkannt. Der Wurm verbreitet sich als Anhang an E-Mails und setzt von Office- und anderen
Dateien die Länge auf 0 Byte, daher ist eine Wiederherstellung dieser Dateien so gut wie
unmöglich.
Es wird Empfohlen, auf keinen Fall E-Mail Attachments namens named zipped_files.exe zu
öffnen und nach Erscheinen möglichst sofort ein Pattern-Update von Anti-VIren Programmen
durchzuführen. |
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| System: |
Netscape Enterprise und FastTrack Server |
| Topic: |
Pufferüberlauf bei der Authentisierung: ISS-039, ERS-1999.181 |
Diese Sicherheitslücke betrifft alle Plattformen, auf denen die
genannten Netscpae Server betrieben werden. Anfällig sind der Enterprise Server 3.5.1 bis
3.6SP2 und der FastTrack Server 3.01. Der Pufferüberlauf tritt bei der HTTP Basic
Authentication am Server auf. Wird die Authentisierung beim Zugang in ein Verzeichnis oder
zur Administration gefordert und als Benutzername oder Passwort ein String mit über 508
Zeichen eingegeben, stürzt der Server ab. Wird bei der Eingabe ausführbarer Code
angegeben, so wird dieser als SYSTEM bei NT-Maschinen bzw. Root bei Unix-Maschinen
ausgeführt. Daher kann der Angreifer vollen Zugriff auf die Maschine erhalten.
Ein Upgrade der betroffenen Systeme wird empfohlen. Ist dieses nicht möglich, so sollte
zumindest der Administrationsport des Servers von außen nicht erreichbar und durch eine
Firewall geschützt sein. Lt. Netscape wird der FastTrack Server nicht gepatcht werden,
Enterprise Server 3.6 zeigt diesen Effekt auch noch beim gerade erschienenen Service Pack
3. ISS empfiehlt, den gegenüber diesem Angriff sicheren iPlanet Web Server
4.0sp2 zu installieren. |

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Hier sind die Meldungen vom November
1999, Oktober 1999, September 1999, August 1999, Juli 1999, Juni
1999, Mai 1999, April 1999 und März 1999 zu finden |
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